
Kronen Zeitung
SALZBURGS KJAERGAARD
Einstiger Überflieger sucht weiterhin seine Form
Salzburg trifft in der Bundesliga heute (14.30) auswärts auf den GAK. Bei den Bullen sucht ein eigentlicher Führungsspieler schon seit längerer Zeit seine Form. An die Grazer hat Maurits Kjaergaard aber immerhin positive Erinnerungen.
Rückblick: Im Jänner 2025 führte die „Krone“ im Trainingslager der Bullen an der Algarve (Por) ein Interview mit dem damals noch neuen Sportchef Rouven Schröder. Folgender Titel erscheint daraufhin in der Zeitung: „Nur ein Spieler ist unverzichtbar.“ Damit gemeint hat der mittlerweile zu Gladbach und durch Marcus Mann ersetzte Ex-Salzburg-Boss Maurits Kjaergaard.
Der Däne ist mittlerweile seit 2019 beim Verein, kein Spieler aus dem aktuellen Kader trägt schon länger das Bullen-Wappen auf der Brust. In der vergangenen Saison war er zu Beginn der Spielzeit das Um und Auf, erzielte einige wichtige Treffer und sammelte mehrere Assists. Man hatte das Gefühl, dass dem Mittelfeldspieler endgültig der Durchbruch gelingen wird. Auch deshalb tätigte Schröder im Winter damals die vorher erwähnte Aussage.
Verletzung bremste ihn aus
Doch aufgrund einer letztlich komplizierteren als erwarteten Sprunggelenkverletzung verpasste Kjærgaard das gesamte Frühjahr und kam erst zu Beginn dieser Saison zurück. Zu seiner alten Form fand er bisher aber nicht. Ganz im Gegenteil: Der einstige Überflieger, der den Anspruch hat, ein Führungsspieler zu sein, ist derzeit ein Schatten seiner selbst. Im Frühjahr schaffte er es noch kein einziges Mal in die Startelf, er hat im offensiven Mittelfeld derzeit das Nachsehen gegenüber Kerim Alajbegovic und Sota Kitano.
Auch heute (14.30) beim Auswärtsspiel beim GAK blüht dem 22-Jährigen wieder nur ein Platz auf der Bank. Dabei hat er an die Grazer positive Erinnerungen, denn beim ersten Duell mit dem Kellerkind erzielte Kjaergaard seinen bisher einzigen Saison-Ligatreffer. Am Ende gewannen die Bullen deutlich mit 5:0. „Aber die kommende Begegnung ist nicht mit dem 5:0 am Anfang der Meisterschaft vergleichbar, auch weil wir da sehr früh schon in Überzahl gespielt haben“, betonte Salzburg-Trainer Thomas Letsch.
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Bild: Andreas Tröster














